Und was soll ich sagen? Es hat sich alles grundlegend geändert. Das Spiel ist gar nicht wiederzuerkennen. Die Regeln sehen aus, als hätte man die derzeitigen Computer-RPG’s als Basis für ein Papier-Regelwerk genommen. Das ganze sieht wirklich aus wie eine Art „WoW Offline“ oder so.
Offensichtlich hat man bei WotC (Wizards of the Coast – der derzeitige Herausgeber und Lizenzbesitzer der D&D Lizenz – ist eine 100% Hasbro Tochter) furchtbare Angst, dass die neue Generation mit dem „komplizierten“ echten Pen&Paper Stil nicht mehr klarkommt. Angst ist nicht ganz richtig, Panik trifft es wohl eher.
Schwer zu sagen, wie das Spielerlebnis sein wird – dafür braucht es eine echte Gruppe und ein paar Stunden Zeit. Auf jeden Fall ist es aber nicht mehr „D&D so wie wir es kennen“. Es ist etwas neues, ganz anderes. Macht vielleicht auch Spaß, ich traue mir kein abschließendes Urteil zu, ohne echte Spielerfahrung.
Auf jeden Fall ist es sehr überraschend. Schaut man sich die Diskussionen in den Foren an, dann sind die Meinungen klar polarisiert – die einen finden es gut, die anderen ganz furchtbar. Dabei ist nichtmal eine Linie zu erkennen. Es ist nicht etwa so, dass die „alten“ dagegen und die „jungen“ dafür sind – vielmehr geht der Riss quer durch alle D&D-Fans.
Meine ganz persönliche Meinung: Ich bin erstmal furchbar erschrocken. Wohin soll das führen? All die tollen Erinnerungen an lustige Rollenspielereignisse… obwohl D&D insgesamt 4 große Veränderungen durchgemacht hat. Seit der ursprünlichen D&D Version hat sich schon sehr vieles geändert. Ich habe einfach Angst davor, etwas wertvolles zu verlieren – dabei kann niemand die Erinnerungen stehlen
D&D verändert sich – vielleicht sind es notwendige Anpassungen, vielleicht ist ein Pen&Paper Rollenspiel aber gar nicht mehr zeitgemäß. Möglicherweise wird D&D langsam sterben – vielleicht wird die Änderung aber auch ein Überleben sichern. Das kann nur die Zeit zeigen.
Auf jeden Fall wird es spannend, irgendwann einmal eine Gruppe um einen Tisch zu versammeln und es auszuprobieren – wer weiß, was dann passiert? Der Spaß liegt ja sowieso nur zum kleinen Teil im Regelwerk. Denn der wirkliche Spaß kommt aus dem gemeinsamen Erleben, aus dem Zusammenwirken der Fanatsie der am Tisch gemeinsam spielenden Menschen.
„Astreas schiebt sich am grummelnden Zhirem vorbei und öffnet die Tür, die Yrghul zuvor entriegelt hat. Pekka steht wie immer ganz am Ende der Gruppe und schaut zurück in den Gang, während Tarlon leise murmelnd ein Ornament an der Wand untersucht. Nachdem Astreas die Tür ganz geöffnet hat, erkennt Ihr vor Euch einen Raum etwa 6 Meter breit und 9 Meter lang. Gegenüber der Tür ist eine weitere Tür, die ist geschlossen. Der Raum ist angefüllt mit alten, meist zerfallenen Holzmöbeln. Staub hängt in der Luft, Spinnenweben sind überall zwischen den Möbeln. Es riecht muffig. Der Fußboden ist mit alten, zerrisenen Tecppichen bedeckt. Von der Decke hängt ein großer Leuchter an einer Kette. Nur das flackernde Licht Eurer Fackeln beleuchtet den Raum, es ist still…beinahe zu still…“
Welcome to Kunzar Djungle. Heute war Mariel wieder einmal auf Abenteuer. Kunzar Djungle ist eine sehr schön gemachte Karte, auf der verschiedene Fraktionen mit unterschiedlichsten Aufträgen warten. Die Iksar auf der einen Seite, die Sarnaks und die Froschloks auf der anderen. und dann gibt es noch abtrünnige Iksar… es dauert eine Weile, ehe man langsam durchblickt. Auf jeden Fall ist das eine interessante Gegend.
Insgesamt dauert es aber auch hier sehr lange, auch nur 10% XP zusammen zu bekommen. in der ganzen Erweiterung Rise of Kunark ist das Leveln sehr, sehr langsam. Das liegt vor allem daran, dass hier die Kills von Mobs sehr wenige Punkte bringen. Daher kann man nur mit Quests erfolgreich XP’s sammeln. Die sind aber sehr verschieden – und für eine Zauberin manchmal sehr schwer. Ich bin gespannt, wie sich mein Freund Cafogga, der Schattenritter, hier machen wird…